Mein persönlicher Jahresrückblick 2020

Finanzen, Investitionen, Business, Blog und Studium & Beruf

 

2020 – ein Jahr mit vielen Facetten.

Heute möchte ich einen persönlichen Jahresrückblick wagen, in welchem ich mein 2020 Revue passieren lasse. Meine endgültige Portfolio-Performance für den Dezember, das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2020 werde ich Anfang Januar veröffentlichen.

Um meinen Jahresrückblick besser zu gliedern, habe ich meine Gedanken in Finanzen, Investitionen, Business, Blog, Studium & Beruf  und Ausblick auf 2021 eingeteilt.

 

 

Im Bereich der persönlichen Finanzen hat sich dieses Jahr wieder mal einiges getan. Die Ausgaben haben „dank“ Corona neue Tiefpunkte erreicht. Reduzierte Sprit-, Werkstatt-, Essens-, Urlaubs- und Freizeitausgaben haben ordentlich zu einem jeweils monatlichen Überschuss beigetragen. Die Gehaltserhöhung im Rahmen meines dualen Studiums wird ebenfalls zu 100% investiert. Die Spar- und Investitionsquote konnte dadurch noch weiter erhöht werden. In monatlichen Updates dokumentiere ich meine aktuelle Vermögensaufstellung unter Einbeziehung aller Assets. Da ich meine Investitionen alle wie geplant tätigen konnte, keine unvorhergesehenen großen Ausgaben fällig wurden und der Kapitalmarkt nach dem Rücksetzer im Frühjahr wieder nur eine Richtung kannte, ergibt sich zwischen Abschluss 2019 und dem (voraussichtlichen) Abschluss 2020 ein Wachstum von 90 – 100%. Dieser Wert kann natürlich nur so hoch sein, da ich mit meinen 20 Jahren auf noch keine allzu große Basis zurückgreifen kann.

 

Bei meinen Investitionen hat es im Laufe des Jahres ein paar Änderungen gegeben. Es waren aber nur Anpassungen und keine grundlegenden Richtungswechsel. Nach dem Bekanntwerden des Coronavirus im Februar/März stieg neben der Anspannung auf den Aktienmärkten auch die Anzahl der ausstehenden Rückzahlungen auf P2P-Plattformen wie Mintos und Bondora extrem an. Die Rückkaufgarantie schien als ein Begriff vergangener Tage. Bis zum Frühjahr war Mintos in meiner Asset-Verteilung relativ stark mit rund 10 Prozent vertreten. Ab Februar habe ich meine Kredite Stück für Stück mit leichten Rabatten verkauft und bin somit der Ausfallwelle entwischt. Das daraus gewonnene Kapital habe ich teils in ETFs investiert und teils für einen Totalcrash gespart. Ansonsten blieben meine Posten ziemlich konstant. Die Sparpläne wurden hin und wieder angepasst und im Wert erhöht, aber die Branchen blieben gleich. Der Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro wurde durch Umschichtungen voll ausgenutzt. Die Kurse beim Crash im März blieben knapp über meinen Schwellen, weswegen mein „Eskalationsplan“ nicht griff und ich „nur“ mit den normalen Sparplänen weiter investierte. Ab einem Abrutschen von -35% bei ausgewählten Indizes wäre ich tätig geworden, es wurden jedoch „nur“ -32%. Das Verhältnis meiner ETFs zu Einzelaktien beträgt mittlerweile 90:10. Wie du in den kommenden Performance-Updates sehen wirst, hatte ich nach 2019 auch in 2020 ein glückliches Jahr.

 

Der Bereich Business kam in 2020 neu dazu. Bereits vor 2-3 Jahren hatte ich großes Interesse am Handeln mit ausgewählten Produkten. Mitte diesen Jahres habe ich das sogenannte „Reselling“ nun wieder gestartet und es hat mich in seinen Bann gezogen 😉 . Es macht mir Spaß, mich neben dem normalen Alltag noch mit dem eigenen kleinen Geschäft auseinander zu setzen. Verhandeln, Buchhaltung führen und verpacken lockert den Tag auf und spornt mich an, eines Tages unabhängig von einem Arbeitgeber zu werden. So lange es neben dem Job und dem Studium zeitlich noch möglich ist, werde ich daran festhalten und wichtige Erfahrungen für eine mögliche, spätere Selbstständigkeit sammeln.

 

Anfang diesen Jahres habe ich meinen Blog neu aufgesetzt und mit dem Veröffentlichen von Beiträgen gestartet. Seit circa einem halben Jahr sind die neuen Artikel weniger geworden und ich habe nur noch die monatlichen Performance-Updates hochgeladen. Gründe dafür sind die fehlende Motivation, fehlende Artikel-Themen und der hohe Zeitaufwand, der hinter einem Artikel steht. Ich habe den Selbstanspruch, nur spannende und lehrreiche Themen zu behandeln. Bei vielen Finanzblogs wird der gleiche Inhalt x-fach durchgekaut und gefühlt jeder Beitrag handelt von dem gleichen Thema. Aus diesen Gründen habe ich mich vorerst eher zurückgezogen und mich auf andere Sachen fokussiert. Ob in 2021 wieder aktivere Zeiten kommen, lasse ich mir offen 🙂

 

Auf privater Seite ist mein duales Studium weiterhin voll im Gange. In 2020 habe ich zwei Praxis- und zwei Theoriesemester abgeschlossen. Die Theoriesemester wurden beide nahezu vollständig online abgewickelt. Mit dem Start des neuen Jahres startet auch schon mein letztes (sechstes) Theoriesemester an der Hochschule. Danach folgt noch die Bachelorarbeit und ab Herbst ist der Spuk auch schon vorbei. Danach darf ich mich Bachelor of Engineering nennen. Davor geht es auf Jobsuche für eine Stelle im Controlling – hoffentlich vermiest mir Corona bis dahin nicht die Suche. Für 2022 ist bis dato ein berufsbegleitender Master geplant, für welchen ich im Laufe des nächsten Jahres auch schon mal nebenbei sparen darf.

 

Der Ausblick für 2021 ist in Teilen vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig. Bis zum Ende meines Studium bleiben die Sparpläne zunächst fest, jedoch variabel in Höhe der Zusatzeinkünfte durch das Reselling. Die Investitionsstrategie wird weiterhin durchgezogen. Sollte nochmal ein Rücksetzer an den Börsen kommen, wird mein Eskalationsplan angewandt. Beim Vermögenswachstum peile ich einen Wert um die 50% an. Ich freue mich auf ein spannendes 2021.

 

 

Aber nun genug erzählt: genieße die freien Tage zwischen den Jahren und schmiede Pläne für dein 2021! Lege dir neue Ziele zurecht und schreibe konkrete Strategien nieder. Sehe immer das Gute in allem und mache dir keine Sorgen um unrelevante Dinge. Orientiere dich nicht an anderen Menschen, sondern gehe deinen eigenen Weg.

Ein gesundes, frohes und erfolgreiches 2021 wünsche ich dir!

 

Seit 26 Monaten an der Börse – 5 Learnings

Was ich in gut 2 Jahren über die Börse gelernt habe

Vor rund 26 Monaten habe ich das erste Geld auf dem Aktienmarkt investiert. Schnell ist diese Zeit vergangen, doch meine Einstellung zum Investieren hat sich stark geändert und auch gefestigt. Mit diesem Artikel möchte ich ein paar zentrale Learnings weitergeben, über welche ich während dieser Zeit gestolpert bin.

 

#1: JETZT mit dem Investieren beginnen!

Oft redet man sich ein, dass man ruhig noch ein Jahr oder ein paar Monate warten könne und dass gerade die Umstände nicht passen würden. Wegen solchen Gedanken steht man sich selbst im Weg. Langfristig steigt der Gesamtmarkt immer und somit entgeht dir theoretisch jeden Tag, den du noch länger wartest, bares Geld. Wenn du vorhast, wirklich langfristig über 20 oder 30 Jahre Geld anzulegen, dann bereust du am Ende dieser Zeit jedes Jahr, das du noch gewartet hast. Zeit ist einer der bedeutendsten Faktoren bei der Geldanlage – und das beste daran: jedem von uns steht es zur freien Verfügung – vergeude sie nicht!

 

#2: Möglichst wenige Entscheidungen treffen

Zu viele Optionen durchzudenken ist wahres Gift. Konzentriere dich auf ein paar Kernfragen, die du dir stellen musst, wenn du mit dem Investieren beginnst. Bin ich langfristig oder kurzfristig orientiert? Wann möchte ich das Geld entnehmen? Welches Risiko will ich eingehen? Welche Volatilität kann ich verkraften?

Dies sind ein paar Grundsatzfragen, nach welchen du anschließend dein Depot füllen musst. Lege dir nicht zu viele Titel ins Depot, da du dadurch immer zum Handeln angespornt wirst. Lege dich auf wenige Titel bzw. wenige ETFs fest und ziehe diese Strategie durch. Am besten investierst du anschließend mit sehr günstigen Sparplänen, bei welchen du automatisiert investiert und keinerlei Gedanken darüber verlieren musst, wann der beste Zeitpunkt wäre. Wir Menschen haben ein Händchen dafür, zu den schlechtesten Zeitpunkten zu kaufen oder zu verkaufen. Versuche nicht, dir irgendwelche Szenarien auszumalen, da es sowieso anders kommt als du jetzt denkst. Behalte dir nicht zu viel Geld für mögliche Krisen bereit, denn so verschenkst du Rendite, die du bereits heute machen könntest.

 

#3: Nicht auf andere hören

Es ist wichtig, dass du deine eigene Strategie fährst und niemals auf Empfehlung deine Käufe tätigst. Zu Beginn solltest du dir natürlich Rat einholen, damit der Start leichter gelingt und du keine größeren Fehler machst. Informiere dich, denke selbst darüber nach und entscheide anschließend, ob ein Investment zu deiner Strategie passt oder nicht. Du bist selbst für dein Geld verantwortlich und kannst auch niemand anderen dafür belangen, wenn es weniger wird. Durchdenke Trends und wäge ab, ob es für dich ein Zukunftsthema ist. Kopiere nicht die Strategie von anderen, vielleicht erfolgreichen Investoren, ohne selbst darüber nachgedacht zu haben.

 

#4: Nur langfristig investieren

Die kurzfristigen Entwicklungen kann niemand vorhersehen, da sie sogar von Entscheidungen einzelner Personen abhängen können oder eine Krise einen verheerenden Schaden in deinem Depot anrichten kann. Kurzfristig ist alles von deinem Glück abhängig – du kannst deinen Gewinn in keinerlei Weise steuern. Beim langfristigen Investieren hingegen kann es dir egal sein, ob und wie oft eine Krise kommt. Die tiefen Kurse kannst du nutzen, um deinen Durchschnittspreis zu senken.

 

#5: Nicht verkaufen

Wenn du eine Aktie oder einen ETF aus eigener Überzeugung gewählt hast, solltest du eigentlich nur selten an den Punkt kommen, dass du etwas verkaufen möchtest. Dass sich ein Titel nicht so entwickelt wie du es gerne möchtest, ist in vielen Fällen nur von der Zeit abhängig. Ich habe nun schon die Erfahrung gemacht, dass sich ein Wertpapier beispielsweise ein ganzes Jahr gleichbleibend oder gar negativ entwickelt und anschließend in nur vier Wochen 100% macht. In den meisten Fällen liegt es also nur an deiner Geduld, ob du mit dem einen Wertpapier Gewinn machst oder nicht. Wenn du wirklich an das Unternehmen oder den ETF glaubst, dann solltest du treu bleiben und nicht kurzerhand umdisponieren. Möchte man verkaufen, dann wählt man in den meisten Fällen wahrscheinlich dich schlechten Performer. Genau das kann dir bei z.B. zyklischen Aktien aber zum Verhängnis werden. Demnach solltest du besser die Gewinne bei guten Performern mitnehmen, um im Gegenzug bei derzeit schwachen Unternehmen einsteigen zu können.

 

Das sind die fünf wichtigsten Gedanken, die ich einem Neuanfänger ans Herz legen würde. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre, in denen ich gemäß meinen Erfahrungen handeln und meine Strategie durchziehen kann.

Was sind deine Learnings? Teile sie gerne mit uns unten in den Kommentaren 😉

 

Lieber sparen oder doch Sparplan erhöhen?

Die Frage, die momentan viele beschäftigt

Die aktuelle Situation ist wirklich mehr als irreführend. In der breiten Industrie werden jetzt langsam erst so richtig die Auswirkungen des LockDowns bemerkbar. Die Halbjahreszahlen wurden vorgelegt und bestätigen die ernüchternde Entwicklung. Die Auftragseingänge sind eingebrochen. Der Abbau von Stellen wurde bereits vielerorts angekündigt verspricht nicht viel Gutes für das kommende Halbjahr. Doch trotzdem ist an den Börsen noch keine Abkühlung zu erkennen – Corona scheint abgehakt. Ganz so einfach ist es aber nicht und man hat trotzdem noch immer so ein mulmiges Gefühl, dass es noch nicht alles gewesen sein kann. Der gesunde Menschenverstand kommt dann doch hin und wieder durch 😉

Doch was bedeutet das für unser Sparverhalten bzw. was sollte man tun, wenn man wieder ein Päckchen übrig hat und dieses gerne platzieren möchte? Sollen wir lieber erstmal sparen für das, was scheinbar noch bevorsteht, damit man dann günstig zugreifen kann? Oder sollte man jetzt seinen Sparplan erhöhen, mit dem Risiko, bei einem richtigen Abschlag kein Geld zum Kaufen mehr zur Verfügung zu haben? Das sind schwierige Fragen, die nun jeder für sich selbst beantworten muss.

Ich habe mich für eine „Hybridvariante“ entschieden, um für beide Szenarien gewappnet zu sein. Statistisch betrachtet sollte man immer sofort dann kaufen, wenn man Geld zur Verfügung hat, weil man so langfristig am besten wegkommt. Dem komme ich nach, indem ich meine Sparpläne moderat erhöhe.

Auf der anderen Seite könnten aber die entgangenen Gewinne, welche man aufgrund Nichtinvestitionen in Krisenzeiten hätte, bedeutend größer sein. Aus diesem Grund halte ich mir stets eine stille Reserve. Sollte nochmal ein Abschwung >35% (bei von mir ausgewählten Indizes) kommen, würde mein „Eskalationsplan“ greifen. Nach dem starken Abfall im März wurde diese Marke knapp nicht erreicht und demnach wurden auch keine Sonderinvestitionen getätigt. Um ehrlich zu sein, würde ich mich sogar freuen, wenn wir die schwache Wirtschaft nun bald auch endlich in den Kursen wiedersehen könnten.

 

Günstigste Broker für 50€ ETF-Sparplan

Spare bares Geld bei der Brokerwahl

Als junger Auszubildender oder Student sind meist noch keine großen Sparbeträge möglich. Trotzdem möchte man schon frühestmöglich mit der eigenen Geldanlage starten und fürs Alter vorsorgen. Das ist – wie schon oftmals erwähnt – am besten mit ETF-Sparplänen möglich. Diese werden meist monatlich ausgeführt. In einem früheren Artikel habe ich bereits die Gebühren der Broker bei einem 25€ Sparplan verglichen. In diesem Artikel schauen wir uns nun das Angebot für einen 50€ Sparplan an:

 

#13 1822direkt         

Bei der 1822direkt* wird auf eine volumenunabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 2,95€). Es fällt keine Depotgebühr an. Die Auswahl an ETFs ist mit 833 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 2,95€ oder 5,9%

 

 

#12 Flatex         

Bei flatex* wird auf eine Mischung aus volumenunabhängiger und volumenabhängiger Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,50€ + ATC ~0,2%). Pro Jahr werden 0,1% an Depotgebühr fällig. Die Auswahl an ETFs ist mit 1044 Stück am größten von allen analysierten Brokern. Eine Sparplanausführung ist monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 1,60€ oder 3,2%

 

 

#11 DKB           

Bei der DKB* wird auf eine volumenunabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,50€). Es fällt keine Depotgebühr an. Die Auswahl an ETFs ist mit 829 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 1,50€ oder 3,0%

 

 

#10 Targobank         

Bei der Targobank wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 2,5% des Anlagebetrags; min. 1,50€). Es fällt keine Depotgebühr an. Die Auswahl an ETFs ist mit 90 Stück sehr klein. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 1,25€ oder 2,5%

 

 

#9   S Broker       

Beim S Broker wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 2,5% des Anlagebetrags). Es fällt keine Depotgebühr an. Die Auswahl an ETFs ist mit 556 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 1,25€ oder 2,5%

 

 

#8   onVista       

Bei der onVista* wird auf eine volumenunabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1€). Es fällt keine Depotgebühr an. Die Auswahl an ETFs ist mit 138 Stück begrenzt. Eine Sparplanausführung ist monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 1,00€ oder 2,0%

 

 

#7   Postbank         

Die Standardkonditionen der Postbank für ETF Sparpläne betragen 0,90 Euro pro Ausführung – es wird keine Depot-Gebühr erhoben. Die Auswahl an ETFs ist mit 100 Stück recht überschaubar. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0,90€ oder 1,8%

 

 

#6   ING       

Bei der ING wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,75% des Anlagebetrags). Es fallen keine Depotgebühren an. Die Auswahl an ETFs ist mit 697 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0,88€ oder 1,75%

 

 

#5   Smartbroker     

Beim Smartbroker* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags oder mindestens 0,80€). Solange der Geldbestand 15% des Depotwerts nicht überschreitet, ist das Depot kostenlos. Die Auswahl an ETFs ist mit 560 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0,80€ oder 1,6%

 

#4 Consorsbank     

Bei der Consorsbank* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 553 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0,75€ oder 1,5%

 

#3 Comdirect       

Bei der Comdirect* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 608 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0,75€ oder 1,5%

 

#2 Finvesto       

Finvesto ist eher bekannt für die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen. Man kann jedoch auch „ganz normal“ ETF-Sparpläne erstellen. Bei Finvesto wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags). Es wird eine Depotgebühr von 15€ bzw. bei mehreren Positionen 30€ pro Jahr angesetzt. Die Auswahl an ETFs ist mit 900 Stück erstklassig. Eine Sparplanausführung ist monatlich, quartalweise, halbjährlich und jährlich möglich. Besonderheit: ETF Sparplan bereits ab 10€ möglich!

Kosten für 50€ Sparplan: 0,10€ oder 0,2%

 

#1 Trade Republic     

Bei Trade Republic* sind ETF-Sparpläne komplett kostenfrei. Es fallen auch keine Depotgebühren an. Die Auswahl an ETFs ist mit 323 Stück durchschnittlich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 50€ Sparplan: 0€ oder 0%

 

 

Es ist noch wichtig anzumerken, dass viele Broker Aktions-ETFs anbieten, deren Besparung kostenlos ist. Da diese Angebote aber über einen längeren Zeitraum nicht garantiert sind, wurden sie in diese Betrachtung nicht miteinbezogen.

Als Fazit lässt sich anbringen, dass man vor allem bei kleinen Summen bei Trade Republic,  comdirect, Consorsbank oder dem Smartbroker am besten aufgehoben ist.

Die Angebote der 1822direkt, DKB, Targobank und von Flatex sollten hingegen gemieden werden.

 

Gebühren je Broker bei einem monatlichen 50€ ETF-Sparplan (akkumuliert, nach 10 Jahren bei 7% p.a.):

Trade Republic:                0,00€

Finvesto:                             17,41€

Comdirect:                      130,57€

Consorsbank:                130,57€

Smartbroker:                 139,28€

ING:                                    153,20€

Postbank:                        156,69€

onVista:                            174,09€

S Broker:                           217,62€

Targobank:                      217,62€

DKB:                                    261,14€

flatex:                                278,55€

1822direkt:                       513,58€

 

Du könntest nach 10 Jahren also 513,58€ mehr in deinem Depot finden, wenn du heute bei Trade Republic, statt bei der 1822direkt einen monatlichen 50€ Sparplan erstellst.

 

JETZT Depot erstellen und 50€-Sparplan einrichten:

Trade Republic*     

Comdirect*       

Consorsbank*   

Smartbroker*   

onVista*     

DKB*       

Flatex*         

1822direkt*           

Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du nach Klicken ein Abo/Kauf abschließt/tätigst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten – im Gegenteil. Oftmals kannst du sogar von Prämien profitieren.

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Lange Reisen und Staus zur Weiterbildung nutzen

Mit Audible das Beste aus jeder Situation rausholen

Wie oft haben wir schon unsere Zeit von Staus „stehlen“ lassen? Wie oft hat man sich schon über das Radioprogramm bei langen Reisen aufgeregt? Wieso nicht einfach diese Zeit sinnvoll nutzen und sich weiterbilden?

Da ich einen ziemlich langen Weg zur Arbeit und zur Hochschule habe, geht sehr viel wertvolle Zeit des Tages verloren, welche man auf den ersten Blick nicht anders verwerten kann. Wenn dann noch ein Stau hinzukommt, ist der Ärger noch viel größer. Man hat das Gefühl, dass man diese Zeit absolut „tot“ sitzt. Bei mir beispielsweise sind es täglich 2×45 Minuten. Bei einer 5-Tage-Woche sind das also 7,5 Stunden, welche man weder bezahlt wird, noch für sich selbst nutzen kann. Ein ganzer Arbeitstag geht also zusätzlich flöten.

Zu Beginn hatte ich mir vorgenommen, täglich abends noch eine halbe Stunde zu lesen. Im Alltagsstress (und da spreche ich bestimmt für sehr viele Leser) nimmt man den Weg des geringsten Widerstands und das Lesen wird schon nach ein paar Tagen zur Nebensache. Das war aber nun auch nicht das Gelbe vom Ei und somit versuchte ich, meine täglichen Fahrzeiten für das „Lesen“ zu nutzen.

In diesem Kontext habe ich mich stärker mit AUDIBLE* beschäftigt. Audible ist ein Anbieter für kommerzielle Hörbuch-Downloads. Es gibt dort Hörbücher aus allen verschiedenen Themenrichtungen – selbstverständlich auch aus den Bereichen Frugalismus, Aktien, P2P und Immobilien. Hier sollte also für jeden das Richtige dabei sein. Als Neukunde kann man sogar ein kostenloses 30-tätiges Probeabo abschließen, bei welchem du direkt ein Gratis-Guthaben (für ein Buch deiner Wahl) bekommst. Falls dir das Angebot nicht zusagt, kannst du das Probe-Abo im ersten Monat einfach wieder kündigen. Mittlerweile kaufe ich meine Bücher größtenteils nur noch bei Audible, da ich so meine Zeit zuhause anderweitig nutzen kann.

 

Die meisten Hörbücher haben eine Länge zwischen 5 und 10 Stunden – bezogen auf meinen Arbeitsweg könnte ich also jede Woche ein ganzes Buch durchhören. Würde man das beim „normalen“ Lesen nach Feierabend schaffen? – wohl eher nicht. Auf diese Weise kann man sich praktisch und kostengünstig nebenbei neues Wissen aneignen.

Wenn du keine Lust auf Hörbücher hast und dich trotzdem weiterbilden möchtest, kannst du auch einen günstigen Online-Kurs von zuhause aus absolvieren. In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, welche Plattform sich am besten dafür eignet.

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Was dich 1,5% Gebühren bei ETF-Sparplänen langfristig wirklich kosten

Unterschätze nicht die Wirksamkeit kleiner Beträge

Ja ich weiß: die Gebühren sind bei Sparplänen nicht kriegsentscheidend. Es ist viel wichtiger, dass du frühzeitig damit beginnst, damit dein Geld für dich arbeiten kann. Jeder investierte Euro bringt dich weiter und macht dich somit „freier“.

Trotzdem sollten wir immer auch ein Auge auf die kontinuierlich anfallenden Gebühren haben, denn diese schmälern am Ende unsere Rendite. Es ist also wichtig, dass du diese auf dem Schirm hast und bei deiner Brokerauswahl berücksichtigst. Grundsätzlich gibt es bei Sparplänen zwei Möglichkeiten für die Gebührenerhebung: entweder sie fallen als fixer Betrag pro Ausführung an oder sie berechnen sich prozentual am Anlagebetrag. Einige Broker, darunter auch die comdirect und die Consorsbank, verlangen 1,5% vom Anlagebetrag. Da diese beiden Banken einen großen Kundenstamm haben, möchte ich in diesem Artikel konkret auf dieses Gebühren-Szenario eingehen.

In einem ersten Diagramm zeige ich die langfristigen Kostenentwicklungen (5-40 Jahre) bei einem monatlichen Sparplan (1,5% Gebühren) mit Sparraten von 100€ bis zu 1.600€ bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% jährlich.

 

 

Dazu die entsprechenden Daten:

 

Diese Zahlen alleine verdeutlichen aber noch nicht, welch enormen Unterschiede in den Einbußen auftreten können. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen, stelle ich nun die Gebühren von einem Broker mit 1,5% (z.B. comdirect) mit denen von z.B. onVista (volumenunabhängig 1€ pro Sparplanauführung) bei einem kontinuierlichen, monatlichen Sparplan von 1.000€ gegenüber.

 

 

Bei diesem Szenario ist anzumerken, dass dies nur gültig ist, wenn man jeweils nur einen Sparplan mit einer Summe von 1.000€ erstellt (und nicht beliebig viele Sparpläne mit jeweils Teilsummen). Konkret bedeutet dies für den Fall von 1.000€ monatlich: erst wenn man diese 1.000€ auf >15 einzelne Sparpläne aufteilt, fährt man bei z.B. der comdirect (1,5%) besser als z.B. bei onVista (1€).

Da eine solche Aufteilung aber selten gemacht wird und nicht wirklich zielführend ist, ist man bei größeren Summen bei volumenunabhängigen Gebühren (z.B. onVista, Smartbroker, Postbank) immer besser aufgehoben.

 

JETZT Depot erstellen und Sparplan einrichten:

Trade Republic*     

onVista*     

Comdirect*       

Consorsbank*   

Smartbroker*   

Postbank         

 

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Günstigste Broker für 25€ ETF-Sparplan

Wie du das meiste aus kleinen Investitionen rausholst

Als junger Auszubildender oder Student sind meist noch keine großen Sparbeträge möglich. Trotzdem möchte man schon frühestmöglich mit der eigenen Geldanlage starten und fürs Alter vorsorgen. Das ist – wie schon oftmals erwähnt – am besten mit ETF-Sparplänen möglich. Diese werden meist monatlich ausgeführt. Die Mindestbeiträge pro Sparplan unterscheiden sich je nach Broker. Bei den meisten Anbietern kann man erst ab mindestens 50€ monatlich investieren. Es gibt jedoch auch fünf bekannte Broker, bei denen bereits ein Sparplan ab 25€ möglich ist. Genau diese schauen wir uns nun genauer an und vergleichen die Gebühren:

 

#5 Postbank         

Die Standardkonditionen der Postbank für ETF Sparpläne betragen 0,90 Euro pro Ausführung – es wird keine Depot-Gebühr erhoben. Die Auswahl an ETFs ist mit 100 Stück recht überschaubar. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,90€ oder 3,6%

 

#4 Smartbroker     

Beim Smartbroker* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags oder mindestens 0,80€). Solange der Geldbestand 15% des Depotwerts nicht überschreitet, ist das Depot kostenlos. Die Auswahl an ETFs ist mit 560 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,80€ oder 3,2%

 

#3 Consorsbank        

Bei der Consorsbank*wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 553 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,38€ oder 1,5%

 

#2 Comdirect     

Bei der Comdirect* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 608 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,38€ oder 1,5%

 

#1 Trade Republic     

Bei Trade Republic* sind ETF-Sparpläne komplett kostenfrei. Es fallen auch keine Depotgebühren an. Die Auswahl an ETFs ist mit 323 Stück durchschnittlich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0€ oder 0%

 

 

Als Fazit lässt sich also anbringen, dass vor allem mit Trade Republic* bei kleinen Summen überhaupt nichts falsch gemacht werden kann. Auch wenn evtl. bei der App-Performance und dem Service mit Abstrichen gerechnet werden muss, ist es bei (sehr) kleinen Beträgen das Nonplusultra.

Die Angebote von Smartbroker und Postbank sollen hingegen gemieden werden, da bei relativen Gebühren >3% die langfristigen Einbußen extrem werden.

In der folgenden Grafik siehst du die exponentiellen Entwicklungen der potentiellen Verluste. Die Einbußen entwickeln sich also nicht linear, sondern dank des Zinseszins auch exponentiell.

 

 

Gebühren je Broker (akkumuliert, nach 10 Jahren bei 7% p.a.):

Trade Republic:                0,00€

Comdirect:                         65,39€

Consorsbank:                    65,39€

Smartbroker:                    137,67€

Postbank:                           154,88€

Du könntest nach 10 Jahren also 154,88€ mehr in deinem Depot finden, wenn du heute bei Trade Republic, statt bei der Postbank einen monatlichen 25€ Sparplan erstellst.

Die Angebote von Smartbroker und Postbank sollen bei einem 25€-Sparplan hingegen gemieden werden, da bei relativen Gebühren >3% die langfristigen Einbußen extrem werden.

 

JETZT Depot erstellen und 25€-Sparplan einrichten:

Trade Republic*     

Comdirect*       

Consorsbank*   

Smartbroker*   

Postbank         

 

Geheim-Tipp: Finvesto     

Finvesto* ist eher bekannt für die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen. Man kann jedoch auch „ganz normal“ ETF-Sparpläne erstellen. Bei Finvesto wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags). Es wird eine Depotgebühr von 15€ bzw. bei mehreren Positionen 30€ pro Jahr angesetzt. Die Auswahl an ETFs ist mit 900 Stück erstklassig. Eine Sparplanausführung ist monatlich, quartalweise, halbjährlich und jährlich möglich. Besonderheit: ETF Sparplan bereits ab 10€ möglich!

Kosten für 25€ Sparplan: 0,05€ oder 0,2%

 

Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du nach Klicken ein Abo/Kauf abschließt/tätigst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten – im Gegenteil. Oftmals kannst du sogar von Prämien profitieren.

WICHTIG: Zu Jahresende werde ich alle Einnahmen öffentlich machen und 50% aller dadurch erzielten Beträge an eine gemeinnützige Organisation spenden! Damit hilfst du also nicht nur mir, den Blog weiterhin betreiben zu können, sondern auch Menschen in Not. Weitere Informationen findest du hier

 

Humankapital mit Online-Kursen steigern

Mit Udemy die Zeit sinnvoll nutzen

Gerade in der vergangenen/aktuell entschleunigten Zeit hat man viel freie Zeit, welche man zuhause absitzt. Öffentliche Einrichtungen sind geschlossen und mit Bekannten/Freunden darf man sich ebenso nicht treffen. Diese Zeit kann man nutzen, um sich selbst weiterzubilden. Denn wer weiß, wann man mal wieder so viel Puffer neben der normalen Arbeit hat. Denn wir wissen: Bildung schadet nie und lässt uns über den Tellerrand hinausschauen.

Da ich mich schon seit längerem nach Weiterbildungsmöglichkeiten umgeschaut habe, kam die Krise für mich in dieser Hinsicht gut gelegen. Vor allem in Excel wollte ich meine Fähigkeiten noch weiter ausbauen, da es für mich bisher größtenteils ein Buch mit sieben Siegeln war.

Auf der Suche nach flexiblen und kostengünstigen Möglichkeiten bin ich auf UDEMY* gestoßen.

Einmal registriert, kann man sich Kurse aus einer Vielzahl von Themen aussuchen. Als neu registrierter Nutzer werden einem teilweise sogar extreme Vergünstigungen angeboten – bspw. bekommt man einen 200€ Kurs für lediglich 11,99€. Es gibt folgende Themenbereiche*:

Einmal einen Kurs gekauft, kann man ein „Leben lang“ auf die Videos und Übungen zugreifen. Alle Kurse haben sogar eine Geld-zurück-Garantie – so kann man sich sein Geld bei Unzufriedenheit zurückholen. Nach Abschluss eines Kurses erhält man eine Bescheinigung, welche man dem Arbeitgeber vorlegen kann.

 

Ich muss sagen, dass es wirklich nicht besser hätte laufen können. Ich habe über das Thema Excel in ein paar Stunden mehr gelernt, als sonst in 3 Präsenztagen. Bei mir dauerte der Kurs insgesamt 45 Stunden. Zusätzlich gab es eine Vielzahl an Übungen, welche man parallel bearbeiten konnte. Insgesamt habe ich mich fast 2 Monate mit dem Kurs beschäftigt.

Abschließend kann man sagen, dass die Preise nicht die Rede wert sind, wenn man sich den enormen Aufwand für die Kurs-Ersteller vor Augen führt (für Präsenz-Kurse darf man schnell mehrere hundert Euro pro Tag hinlegen). Eine Weiterbildung ist immer das Geld wert. Man bleibt selbst fit und kann sich beruflich sowie persönlich auf ein neues Level bringen. Das Beste an der ganzen Sache: du kannst dir die Zeit selber einteilen und es beliebig strecken. Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen und – falls nötig – dir die Videos auch in doppelter Geschwindigkeit anschauen 😉

Starte heute noch mit deiner Weiterbildung auf UDEMY*!

 

 

 

Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du nach Klicken ein Abo/Kauf abschließt/tätigst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten – im Gegenteil. Oftmals kannst du sogar von Prämien profitieren.

WICHTIG: Zu Jahresende werde ich alle Einnahmen öffentlich machen und 50% aller dadurch erzielten Beträge an eine gemeinnützige Organisation spenden! Damit hilfst du also nicht nur mir, den Blog weiterhin betreiben zu können, sondern auch Menschen in Not. Weitere Informationen findest du hier

 

Ich spende meine Blog-Einnahmen

„Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben“

Vor kurzem habe ich beschlossen, beiläufig nun auch für Produkte/Plattformen zu werben, welche ich selber nutze und somit ehrliche Erfahrungsberichte geben kann. Stand heute habe ich noch keinerlei Einnahmen mit meinem Blog gemacht bzw. habe noch nie Affiliate-Links platziert. Damit gehört mein Blog wohl auch eher zu den Ausnahmen. Nach langem Überlegen möchte ich aber nun doch den Schritt wagen und zugleich – gemeinsam mit dir – Gutes tun.

Neben der zusätzlichen Einnahmequelle, welche primär der Erhaltung meines Blogs dient, möchte ich aber auch hilfebedürftigen Menschen einen wesentlichen Teil (50%) davon abgeben.

Ich habe bis dato noch keine Einnahmen erzielt, weswegen sich auch nicht abschätzen lässt, welcher Betrag am Ende des Jahres unter dem Strich stehen wird. Ich kann dir nur versichern, dass jede Einnahme von mir transparent gemacht und am Jahresende exakt die Hälfte für wohltätige Zwecke gespendet wird. Falls dir also auf meiner Seite beworbene Produkte gefallen und du nach dem Klick auf einen meiner Werbe-Links einen Kauf tätigt, hilfst du zugleich Menschen in Not – und das ohne Zusatzkosten für dich!

Sofern du noch kein Mitglied in der Frugalismus Facebook-Gruppe bist, trete hier gerne bei. Dort werde ich im Dezember eine Umfrage erstellen, welcher Organisation das Geld zu Gute kommen soll. Der Fokus wird auf Bildungsförderung und Hungernotsbekämpfung liegen.

 

Von solch einer Aktion hört man wahrscheinlich auch nicht allzu oft. Doch wieso eigentlich nicht? Wir in der westlichen Welt leben ein Leben im Überfluss, obwohl zur gleichen Zeit an anderen Orten dieser Welt Menschen hungern und ums Überleben kämpfen müssen. Diese haben aber genauso das Recht, ein humanes Leben führen zu dürfen. Mit dieser Aktion möchte ich, gemeinsam mit dir, einen Beitrag leisten.

Ich bin auf das Geld nicht angewiesen. Wenn ich den Blog nicht erstellt hätte, würde ich überhaupt keine Einnahmen realisieren können. Aus diesem Grund bin ich für jeden zusätzlichen Euro dankbar und habe überhaupt kein Problem damit, andere daran partizipieren zu lassen. Für uns sind es Kleinigkeiten, für Menschen in Not ist es ein Vermögen.

 

EDIT vom 16.12.2020:

Nach dem Start dieser Aktion im Mai habe ich begonnen, einige Artikel mit Affiliate-Links als Beimischung zu veröffentlichen. Bisheriger Stand: knapp 8.000 Views und 450 Klicks auf die Anzeigen. Die Klicks führten jedoch nur zu einer ernüchternden Zahl an Käufen. Bis auf circa 10€ Gewinn aus Udemy-Verlinkungen (bei welchem allerdings allerdings die Auszahlschwelle bei 25€ liegt) ist bisher nichts bei mir angekommen. Leider kann ich keine anderen Zahlen vorweisen. Sofern die Zeit und die Motivation es zulässt, werde ich aber im kommenden Jahr weiter Beiträge mit entsprechenden Verlinkungen veröffentlichen, sodass nächstes Jahr eine höhere Summe zusammenkommt. Nichtsdestotrotz vielen Dank für eure Unterstützung, bleibt gesund in diesen Zeiten, verbringt schöne Weihnachtsfeiertage mit euren Liebsten und ein erfolgreiches neues Jahr 2021!

 

Duales Studium – der Boost für den Vermögensaufbau?

Finanzielle und allgemeine Aspekte zum dualen Studium

Heute sind wir ein bisschen Off-Topic unterwegs. Besonders die jüngeren Leser (oder gar Schulabgänger) dürfte es dennoch besonders interessieren. Welche sind die Vor- und Nachteile eines dualen Studiums? In diesem Beitrag möchte ich euch meine (bisherigen) Erfahrungen weitergeben und evtl. die Entscheidungsfindung erleichtern. Ich beginne mit einer kurzen Einleitung, werde anschließend die allgemeinen positiven, dann die negativen Aspekte erläutern und zum Schluss die finanziellen Besonderheiten sowie mein Fazit anbringen.

Im Oktober 2018 habe ich mein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen an einer DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) begonnen. Stehe jetzt kurz vorm Abschluss meines 4. Theoriesemesters. Die DHBW war ja quasi der „Gründervater“ des dualen Studiums und hat dementsprechend schon lange Erfahrung mit diesem Modell. Zudem studieren ausschließlich „Dualos“ in diesen Einrichtungen.

Der wichtigste, positive Aspekt ist wie immer die frühe Übernahme von Eigenverantwortung. In vielen Fällen muss man direkt nach dem Abitur (je nachdem) das gelobte Zuhause verlassen und sich von nun an selbst organisieren. Man lernt sehr schnell, auf eigenen Füßen zu stehen. Der eigene Haushalt muss funktionieren und Termine organisieren sich nicht von selbst. All diese Erfahrungen sorgen dafür, dass man schnell selbstständig wird und letztendlich die persönlichen Eigenschaften sehr stark davon profitieren.

 

 

Ein weiterer positiver Punkt ist, dass ein Unternehmen dahinter steht und gemeinsam mit der Hochschule einen exakten Zeitplan für dein Studium „schmiedet“. Du profitierst davon, dass du dein Studium in 3 Jahren abschließen „musst“, sodass man erst gar nicht in die Versuchung kommt, das Studium zu „strecken“. Es gibt klare Vorgaben, welche man erfüllen muss. Diese Eingrenzungen kommen dir aber nur zu Gute, da du gut planen und deine 3 Jahre strukturieren kannst. Des Weiteren hat natürlich sowohl dein Unternehmen als auch die Hochschule Interesse daran, dass du dein Studium erfolgreich absolvierst. Du wirst dich also auf eine gute Betreuung freuen dürfen.

Die theoretische Tiefe kann ich nur schwer bzw. gar nicht mit anderen Hochschulen/Unis vergleichen. Es wird aber mit hoher Sicherheit Abstriche geben müssen, da ein Semester inkl. Klausuren maximal drei Monate dauert. An einer „normalen“ Uni/Hochschule darf man da mindestens ein bis zwei Monate länger sitzen. Auch wenn die Theoriephasen an der DHBW gut mit Vorlesungen vollgepackt sind, dürfte aber trotzdem eine theoretische Lücke bleiben.

Nun zu dem größten negativen Punkt. Man hat definitiv weniger Freizeit – dieser Punkt hat ja bekanntlich Schmerzpotential bei vielen zukünftigen Studierenden. Doch ist das wirklich so ein großer Negativpunkt? Klar, man hat weniger Freizeit und bei drei verschiedenen Hobbys muss wahrscheinlich eins weichen. Es ist aber eher eine Ausnahme, dass man wirklich zu wenig Zeit hat. Meistens ist es doch so, dass wir unsere Zeit sowieso nicht nutzen und nur rumsitzen. Ich denke, dass dies auf die überwältigende Mehrheit zutrifft. Aus diesen Gründen würde ich behaupten, dass ein duales Studium vor allem eine effiziente Angelegenheit ist. Man nutzt seine Zeit sinnvoll, um persönlich und fachlich zu wachsen. Und fachlich nur das, was man wirklich braucht.

 

Man könnte diese Aufzählungen natürlich noch um einige Punkte auf beiden Seiten erweitern. Die genannten sind jedoch die Hauptpunkte. Wenn du aber geplant hast, selbst ein duales Studium zu absolvieren, kannst du mich gerne für Fragen kontaktieren.

Zu guter Letzt noch: die finanziellen Vorteile! Natürlich hat man auf der anderen Seite auch höhere Ausgaben, da (in vielen Fällen) eine Wohnung und ein eigenes Auto Pflicht ist. Diese Mehrkosten werden aber durch das regelmäßige Gehalt kompensiert. Darüber hinaus bleibt in sehr vielen Fällen am Ende des Monats sogar noch etwas übrig. Diese Differenz kann man getrost investieren und kann damit schon direkt nach der Schule mit seinem Vermögensaufbau beginnen. Was diese drei Jahre für den Zinseszins bedeuten, brauche ich dir ja nicht zu erzählen.

Von mir also eine ganz klare Empfehlung für das duale Studium. Man muss das Gesamtbild betrachten – und das ist wirklich mehr als positiv. Auch wenn es in manchen Fällen stressig werden kann und einem teilweise viel abverlangt wird, ist es aber für deine berufliche und vor allem persönliche Stärke ein großer Schritt in die richtige Richtung.