Lange Reisen und Staus zur Weiterbildung nutzen

Mit Audible das Beste aus jeder Situation rausholen

Wie oft haben wir schon unsere Zeit von Staus „stehlen“ lassen? Wie oft hat man sich schon über das Radioprogramm bei langen Reisen aufgeregt? Wieso nicht einfach diese Zeit sinnvoll nutzen und sich weiterbilden?

Da ich einen ziemlich langen Weg zur Arbeit und zur Hochschule habe, geht sehr viel wertvolle Zeit des Tages verloren, welche man auf den ersten Blick nicht anders verwerten kann. Wenn dann noch ein Stau hinzukommt, ist der Ärger noch viel größer. Man hat das Gefühl, dass man diese Zeit absolut „tot“ sitzt. Bei mir beispielsweise sind es täglich 2×45 Minuten. Bei einer 5-Tage-Woche sind das also 7,5 Stunden, welche man weder bezahlt wird, noch für sich selbst nutzen kann. Ein ganzer Arbeitstag geht also zusätzlich flöten.

Zu Beginn hatte ich mir vorgenommen, täglich abends noch eine halbe Stunde zu lesen. Im Alltagsstress (und da spreche ich bestimmt für sehr viele Leser) nimmt man den Weg des geringsten Widerstands und das Lesen wird schon nach ein paar Tagen zur Nebensache. Das war aber nun auch nicht das Gelbe vom Ei und somit versuchte ich, meine täglichen Fahrzeiten für das „Lesen“ zu nutzen.

In diesem Kontext habe ich mich stärker mit AUDIBLE* beschäftigt. Audible ist ein Anbieter für kommerzielle Hörbuch-Downloads. Es gibt dort Hörbücher aus allen verschiedenen Themenrichtungen – selbstverständlich auch aus den Bereichen Frugalismus, Aktien, P2P und Immobilien. Hier sollte also für jeden das Richtige dabei sein. Als Neukunde kann man sogar ein kostenloses 30-tätiges Probeabo abschließen, bei welchem du direkt ein Gratis-Guthaben (für ein Buch deiner Wahl) bekommst. Falls dir das Angebot nicht zusagt, kannst du das Probe-Abo im ersten Monat einfach wieder kündigen. Mittlerweile kaufe ich meine Bücher größtenteils nur noch bei Audible, da ich so meine Zeit zuhause anderweitig nutzen kann.

 

Die meisten Hörbücher haben eine Länge zwischen 5 und 10 Stunden – bezogen auf meinen Arbeitsweg könnte ich also jede Woche ein ganzes Buch durchhören. Würde man das beim „normalen“ Lesen nach Feierabend schaffen? – wohl eher nicht. Auf diese Weise kann man sich praktisch und kostengünstig nebenbei neues Wissen aneignen.

Wenn du keine Lust auf Hörbücher hast und dich trotzdem weiterbilden möchtest, kannst du auch einen günstigen Online-Kurs von zuhause aus absolvieren. In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, welche Plattform sich am besten dafür eignet.

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Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du nach Klicken ein Abo/Kauf abschließt/tätigst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten – im Gegenteil. Oftmals kannst du sogar von Prämien profitieren.

WICHTIG: Zu Jahresende werde ich alle Einnahmen öffentlich machen und 50% aller dadurch erzielten Beträge an eine gemeinnützige Organisation spenden! Damit hilfst du also nicht nur mir, den Blog weiterhin betreiben zu können, sondern auch Menschen in Not. Weitere Informationen findest du hier

 

Was dich 1,5% Gebühren bei ETF-Sparplänen langfristig wirklich kosten

Unterschätze nicht die Wirksamkeit kleiner Beträge

Ja ich weiß: die Gebühren sind bei Sparplänen nicht kriegsentscheidend. Es ist viel wichtiger, dass du frühzeitig damit beginnst, damit dein Geld für dich arbeiten kann. Jeder investierte Euro bringt dich weiter und macht dich somit „freier“.

Trotzdem sollten wir immer auch ein Auge auf die kontinuierlich anfallenden Gebühren haben, denn diese schmälern am Ende unsere Rendite. Es ist also wichtig, dass du diese auf dem Schirm hast und bei deiner Brokerauswahl berücksichtigst. Grundsätzlich gibt es bei Sparplänen zwei Möglichkeiten für die Gebührenerhebung: entweder sie fallen als fixer Betrag pro Ausführung an oder sie berechnen sich prozentual am Anlagebetrag. Einige Broker, darunter auch die comdirect und die Consorsbank, verlangen 1,5% vom Anlagebetrag. Da diese beiden Banken einen großen Kundenstamm haben, möchte ich in diesem Artikel konkret auf dieses Gebühren-Szenario eingehen.

In einem ersten Diagramm zeige ich die langfristigen Kostenentwicklungen (5-40 Jahre) bei einem monatlichen Sparplan (1,5% Gebühren) mit Sparraten von 100€ bis zu 1.600€ bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% jährlich.

 

 

Dazu die entsprechenden Daten:

 

Diese Zahlen alleine verdeutlichen aber noch nicht, welch enormen Unterschiede in den Einbußen auftreten können. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen, stelle ich nun die Gebühren von einem Broker mit 1,5% (z.B. comdirect) mit denen von z.B. onVista (volumenunabhängig 1€ pro Sparplanauführung) bei einem kontinuierlichen, monatlichen Sparplan von 1.000€ gegenüber.

 

 

Bei diesem Szenario ist anzumerken, dass dies nur gültig ist, wenn man jeweils nur einen Sparplan mit einer Summe von 1.000€ erstellt (und nicht beliebig viele Sparpläne mit jeweils Teilsummen). Konkret bedeutet dies für den Fall von 1.000€ monatlich: erst wenn man diese 1.000€ auf >15 einzelne Sparpläne aufteilt, fährt man bei z.B. der comdirect (1,5%) besser als z.B. bei onVista (1€).

Da eine solche Aufteilung aber selten gemacht wird und nicht wirklich zielführend ist, ist man bei größeren Summen bei volumenunabhängigen Gebühren (z.B. onVista, Smartbroker, Postbank) immer besser aufgehoben.

 

JETZT Depot erstellen und Sparplan einrichten:

Trade Republic*     

onVista*     

Comdirect*       

Consorsbank*   

Smartbroker*   

Postbank         

 

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Günstigste Broker für 25€ ETF-Sparplan

Wie du das meiste aus kleinen Investitionen rausholst

Als junger Auszubildender oder Student sind meist noch keine großen Sparbeträge möglich. Trotzdem möchte man schon frühestmöglich mit der eigenen Geldanlage starten und fürs Alter vorsorgen. Das ist – wie schon oftmals erwähnt – am besten mit ETF-Sparplänen möglich. Diese werden meist monatlich ausgeführt. Die Mindestbeiträge pro Sparplan unterscheiden sich je nach Broker. Bei den meisten Anbietern kann man erst ab mindestens 50€ monatlich investieren. Es gibt jedoch auch fünf bekannte Broker, bei denen bereits ein Sparplan ab 25€ möglich ist. Genau diese schauen wir uns nun genauer an und vergleichen die Gebühren:

 

#5 Postbank         

Die Standardkonditionen der Postbank für ETF Sparpläne betragen 0,90 Euro pro Ausführung – es wird keine Depot-Gebühr erhoben. Die Auswahl an ETFs ist mit 100 Stück recht überschaubar. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,90€ oder 3,6%

 

#4 Smartbroker     

Beim Smartbroker* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags oder mindestens 0,80€). Solange der Geldbestand 15% des Depotwerts nicht überschreitet, ist das Depot kostenlos. Die Auswahl an ETFs ist mit 560 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,80€ oder 3,2%

 

#3 Consorsbank        

Bei der Consorsbank*wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 553 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich, quartalsweise und halbjährlich möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,38€ oder 1,5%

 

#2 Comdirect     

Bei der Comdirect* wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 1,5% des Anlagebetrags). Bei regelmäßigem Sparen gibt es keine Depotgebühr. Die Auswahl an ETFs ist mit 608 Stück sehr umfangreich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0,38€ oder 1,5%

 

#1 Trade Republic     

Bei Trade Republic* sind ETF-Sparpläne komplett kostenfrei. Es fallen auch keine Depotgebühren an. Die Auswahl an ETFs ist mit 323 Stück durchschnittlich. Eine Sparplanausführung ist zweimonatlich, monatlich und quartalsweise möglich.

Kosten für 25€ Sparplan: 0€ oder 0%

 

 

Als Fazit lässt sich also anbringen, dass vor allem mit Trade Republic* bei kleinen Summen überhaupt nichts falsch gemacht werden kann. Auch wenn evtl. bei der App-Performance und dem Service mit Abstrichen gerechnet werden muss, ist es bei (sehr) kleinen Beträgen das Nonplusultra.

Die Angebote von Smartbroker und Postbank sollen hingegen gemieden werden, da bei relativen Gebühren >3% die langfristigen Einbußen extrem werden.

In der folgenden Grafik siehst du die exponentiellen Entwicklungen der potentiellen Verluste. Die Einbußen entwickeln sich also nicht linear, sondern dank des Zinseszins auch exponentiell.

 

 

Gebühren je Broker (akkumuliert, nach 10 Jahren bei 7% p.a.):

Trade Republic:                0,00€

Comdirect:                         65,39€

Consorsbank:                    65,39€

Smartbroker:                    137,67€

Postbank:                           154,88€

Du könntest nach 10 Jahren also 154,88€ mehr in deinem Depot finden, wenn du heute bei Trade Republic, statt bei der Postbank einen monatlichen 25€ Sparplan erstellst.

Die Angebote von Smartbroker und Postbank sollen bei einem 25€-Sparplan hingegen gemieden werden, da bei relativen Gebühren >3% die langfristigen Einbußen extrem werden.

 

JETZT Depot erstellen und 25€-Sparplan einrichten:

Trade Republic*     

Comdirect*       

Consorsbank*   

Smartbroker*   

Postbank         

 

Geheim-Tipp: Finvesto     

Finvesto* ist eher bekannt für die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen. Man kann jedoch auch „ganz normal“ ETF-Sparpläne erstellen. Bei Finvesto wird auf eine volumenabhängige Gebührenplatzierung gesetzt (pro Ausführung 0,2% des Anlagebetrags). Es wird eine Depotgebühr von 15€ bzw. bei mehreren Positionen 30€ pro Jahr angesetzt. Die Auswahl an ETFs ist mit 900 Stück erstklassig. Eine Sparplanausführung ist monatlich, quartalweise, halbjährlich und jährlich möglich. Besonderheit: ETF Sparplan bereits ab 10€ möglich!

Kosten für 25€ Sparplan: 0,05€ oder 0,2%

 

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Humankapital mit Online-Kursen steigern

Mit Udemy die Zeit sinnvoll nutzen

Gerade in der vergangenen/aktuell entschleunigten Zeit hat man viel freie Zeit, welche man zuhause absitzt. Öffentliche Einrichtungen sind geschlossen und mit Bekannten/Freunden darf man sich ebenso nicht treffen. Diese Zeit kann man nutzen, um sich selbst weiterzubilden. Denn wer weiß, wann man mal wieder so viel Puffer neben der normalen Arbeit hat. Denn wir wissen: Bildung schadet nie und lässt uns über den Tellerrand hinausschauen.

Da ich mich schon seit längerem nach Weiterbildungsmöglichkeiten umgeschaut habe, kam die Krise für mich in dieser Hinsicht gut gelegen. Vor allem in Excel wollte ich meine Fähigkeiten noch weiter ausbauen, da es für mich bisher größtenteils ein Buch mit sieben Siegeln war.

Auf der Suche nach flexiblen und kostengünstigen Möglichkeiten bin ich auf UDEMY* gestoßen.

Einmal registriert, kann man sich Kurse aus einer Vielzahl von Themen aussuchen. Als neu registrierter Nutzer werden einem teilweise sogar extreme Vergünstigungen angeboten – bspw. bekommt man einen 200€ Kurs für lediglich 11,99€. Es gibt folgende Themenbereiche*:

Einmal einen Kurs gekauft, kann man ein „Leben lang“ auf die Videos und Übungen zugreifen. Alle Kurse haben sogar eine Geld-zurück-Garantie – so kann man sich sein Geld bei Unzufriedenheit zurückholen. Nach Abschluss eines Kurses erhält man eine Bescheinigung, welche man dem Arbeitgeber vorlegen kann.

 

Ich muss sagen, dass es wirklich nicht besser hätte laufen können. Ich habe über das Thema Excel in ein paar Stunden mehr gelernt, als sonst in 3 Präsenztagen. Bei mir dauerte der Kurs insgesamt 45 Stunden. Zusätzlich gab es eine Vielzahl an Übungen, welche man parallel bearbeiten konnte. Insgesamt habe ich mich fast 2 Monate mit dem Kurs beschäftigt.

Abschließend kann man sagen, dass die Preise nicht die Rede wert sind, wenn man sich den enormen Aufwand für die Kurs-Ersteller vor Augen führt (für Präsenz-Kurse darf man schnell mehrere hundert Euro pro Tag hinlegen). Eine Weiterbildung ist immer das Geld wert. Man bleibt selbst fit und kann sich beruflich sowie persönlich auf ein neues Level bringen. Das Beste an der ganzen Sache: du kannst dir die Zeit selber einteilen und es beliebig strecken. Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen und – falls nötig – dir die Videos auch in doppelter Geschwindigkeit anschauen 😉

Starte heute noch mit deiner Weiterbildung auf UDEMY*!

 

 

 

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Ich spende meine Blog-Einnahmen

„Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben“

Vor kurzem habe ich beschlossen, beiläufig nun auch für Produkte/Plattformen zu werben, welche ich selber nutze und somit ehrliche Erfahrungsberichte geben kann. Stand heute habe ich noch keinerlei Einnahmen mit meinem Blog gemacht bzw. habe noch nie Affiliate-Links platziert. Damit gehört mein Blog wohl auch eher zu den Ausnahmen. Nach langem Überlegen möchte ich aber nun doch den Schritt wagen und zugleich – gemeinsam mit dir – Gutes tun.

Neben der zusätzlichen Einnahmequelle, welche primär der Erhaltung meines Blogs dient, möchte ich aber auch hilfebedürftigen Menschen einen wesentlichen Teil (50%) davon abgeben.

Ich habe bis dato noch keine Einnahmen erzielt, weswegen sich auch nicht abschätzen lässt, welcher Betrag am Ende des Jahres unter dem Strich stehen wird. Ich kann dir nur versichern, dass jede Einnahme von mir transparent gemacht und am Jahresende exakt die Hälfte für wohltätige Zwecke gespendet wird. Falls dir also auf meiner Seite beworbene Produkte gefallen und du nach dem Klick auf einen meiner Werbe-Links einen Kauf tätigt, hilfst du zugleich Menschen in Not – und das ohne Zusatzkosten für dich!

Sofern du noch kein Mitglied in der Frugalismus Facebook-Gruppe bist, trete hier gerne bei. Dort werde ich im Dezember eine Umfrage erstellen, welcher Organisation das Geld zu Gute kommen soll. Der Fokus wird auf Bildungsförderung und Hungernotsbekämpfung liegen.

 

Von solch einer Aktion hört man wahrscheinlich auch nicht allzu oft. Doch wieso eigentlich nicht? Wir in der westlichen Welt leben ein Leben im Überfluss, obwohl zur gleichen Zeit an anderen Orten dieser Welt Menschen hungern und ums Überleben kämpfen müssen. Diese haben aber genauso das Recht, ein humanes Leben führen zu dürfen. Mit dieser Aktion möchte ich, gemeinsam mit dir, einen Beitrag leisten.

Ich bin auf das Geld nicht angewiesen. Wenn ich den Blog nicht erstellt hätte, würde ich überhaupt keine Einnahmen realisieren können. Aus diesem Grund bin ich für jeden zusätzlichen Euro dankbar und habe überhaupt kein Problem damit, andere daran partizipieren zu lassen. Für uns sind es Kleinigkeiten, für Menschen in Not ist es ein Vermögen.

 

Duales Studium – der Boost für den Vermögensaufbau?

Finanzielle und allgemeine Aspekte zum dualen Studium

Heute sind wir ein bisschen Off-Topic unterwegs. Besonders die jüngeren Leser (oder gar Schulabgänger) dürfte es dennoch besonders interessieren. Welche sind die Vor- und Nachteile eines dualen Studiums? In diesem Beitrag möchte ich euch meine (bisherigen) Erfahrungen weitergeben und evtl. die Entscheidungsfindung erleichtern. Ich beginne mit einer kurzen Einleitung, werde anschließend die allgemeinen positiven, dann die negativen Aspekte erläutern und zum Schluss die finanziellen Besonderheiten sowie mein Fazit anbringen.

Im Oktober 2018 habe ich mein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen an einer DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) begonnen. Stehe jetzt kurz vorm Abschluss meines 4. Theoriesemesters. Die DHBW war ja quasi der „Gründervater“ des dualen Studiums und hat dementsprechend schon lange Erfahrung mit diesem Modell. Zudem studieren ausschließlich „Dualos“ in diesen Einrichtungen.

Der wichtigste, positive Aspekt ist wie immer die frühe Übernahme von Eigenverantwortung. In vielen Fällen muss man direkt nach dem Abitur (je nachdem) das gelobte Zuhause verlassen und sich von nun an selbst organisieren. Man lernt sehr schnell, auf eigenen Füßen zu stehen. Der eigene Haushalt muss funktionieren und Termine organisieren sich nicht von selbst. All diese Erfahrungen sorgen dafür, dass man schnell selbstständig wird und letztendlich die persönlichen Eigenschaften sehr stark davon profitieren.

 

 

Ein weiterer positiver Punkt ist, dass ein Unternehmen dahinter steht und gemeinsam mit der Hochschule einen exakten Zeitplan für dein Studium „schmiedet“. Du profitierst davon, dass du dein Studium in 3 Jahren abschließen „musst“, sodass man erst gar nicht in die Versuchung kommt, das Studium zu „strecken“. Es gibt klare Vorgaben, welche man erfüllen muss. Diese Eingrenzungen kommen dir aber nur zu Gute, da du gut planen und deine 3 Jahre strukturieren kannst. Des Weiteren hat natürlich sowohl dein Unternehmen als auch die Hochschule Interesse daran, dass du dein Studium erfolgreich absolvierst. Du wirst dich also auf eine gute Betreuung freuen dürfen.

Die theoretische Tiefe kann ich nur schwer bzw. gar nicht mit anderen Hochschulen/Unis vergleichen. Es wird aber mit hoher Sicherheit Abstriche geben müssen, da ein Semester inkl. Klausuren maximal drei Monate dauert. An einer „normalen“ Uni/Hochschule darf man da mindestens ein bis zwei Monate länger sitzen. Auch wenn die Theoriephasen an der DHBW gut mit Vorlesungen vollgepackt sind, dürfte aber trotzdem eine theoretische Lücke bleiben.

Nun zu dem größten negativen Punkt. Man hat definitiv weniger Freizeit – dieser Punkt hat ja bekanntlich Schmerzpotential bei vielen zukünftigen Studierenden. Doch ist das wirklich so ein großer Negativpunkt? Klar, man hat weniger Freizeit und bei drei verschiedenen Hobbys muss wahrscheinlich eins weichen. Es ist aber eher eine Ausnahme, dass man wirklich zu wenig Zeit hat. Meistens ist es doch so, dass wir unsere Zeit sowieso nicht nutzen und nur rumsitzen. Ich denke, dass dies auf die überwältigende Mehrheit zutrifft. Aus diesen Gründen würde ich behaupten, dass ein duales Studium vor allem eine effiziente Angelegenheit ist. Man nutzt seine Zeit sinnvoll, um persönlich und fachlich zu wachsen. Und fachlich nur das, was man wirklich braucht.

 

Man könnte diese Aufzählungen natürlich noch um einige Punkte auf beiden Seiten erweitern. Die genannten sind jedoch die Hauptpunkte. Wenn du aber geplant hast, selbst ein duales Studium zu absolvieren, kannst du mich gerne für Fragen kontaktieren.

Zu guter Letzt noch: die finanziellen Vorteile! Natürlich hat man auf der anderen Seite auch höhere Ausgaben, da (in vielen Fällen) eine Wohnung und ein eigenes Auto Pflicht ist. Diese Mehrkosten werden aber durch das regelmäßige Gehalt kompensiert. Darüber hinaus bleibt in sehr vielen Fällen am Ende des Monats sogar noch etwas übrig. Diese Differenz kann man getrost investieren und kann damit schon direkt nach der Schule mit seinem Vermögensaufbau beginnen. Was diese drei Jahre für den Zinseszins bedeuten, brauche ich dir ja nicht zu erzählen.

Von mir also eine ganz klare Empfehlung für das duale Studium. Man muss das Gesamtbild betrachten – und das ist wirklich mehr als positiv. Auch wenn es in manchen Fällen stressig werden kann und einem teilweise viel abverlangt wird, ist es aber für deine berufliche und vor allem persönliche Stärke ein großer Schritt in die richtige Richtung.

 

Was mich der „Crash“ gelehrt hat

Lernen, Emotionen von Geld zu trennen

Zunächst mal ein kleiner Disclaimer: keiner weiß, ob der „Crash“ bereits an uns vorbeigezogen ist oder ob wir uns noch mitten drin befinden. Ich bin diesbezüglich eher negativ eingestellt – darum soll es aber in diesem Artikel nicht gehen.

Da war der Tag also endlich gekommen: der 24. Februar. Dieser Tag läutete eine ziemlich schwere Talfahrt ein, welche uns Aktionäre bis Mitte März erstmal blöd aus der Wäsche gucken lies. Selbst für alteingesessene, erfahrene Anleger erschien die Stärke dieses Abwärtssogs erschreckend. Der DAX schrumpfte um 40%, ebenso wie der EuroStoxx. Der Ami konnte sich da etwas besser halten. Mittlerweile – knapp 7 Wochen später – ist das Bild am Aktienmarkt wieder ein ganz anderes. Die großen Verluste wurden zu einem erheblichen Teil kompensiert.

Ich kann für mich sagen, dass ich sofort ein neues Bild über die Börse entwickelt habe. In meinem Fall war die Volatilität auch extrem hoch, da mein Depot von Oktober bis zu diesem 24. Februar einen guten Sprint hingelegt hat. Diese Gewinne verpufften jedoch innerhalb von zwei Wochen sowas von schlagartig – da staunte sogar die Lufthansa o.O

In so einer Lage tut man sich aber selbst den größten Gefallen, indem man Abstand vom Depot nimmt. Die Emotionen werden erst vollständig hervorgerufen und zu einem Problem, wenn man die tatsächlichen, täglichen Verluste vor die Augen bekommt. Man tut sich damit keinen Gefallen und läuft Gefahr, überhastete Entscheidungen zu treffen. Das ständige Kaufen und Verkaufen stellt dabei die größte aller Gefahren dar.

 

Kurzer Exkurs: Exakt das gleiche Phänomen tritt auch auf, wenn man ETFs mit einem Strauß aus vielen Einzelaktien vergleicht. Bei einem ETF wirst du nie (solange du nicht explizit danach suchst) erfahren, welche Unternehmen denn gerade schlecht und welche gut performen. Du siehst in deinem Depot nur den Durchschnitt (mit entsprechender Gewichtung). Demgegenüber ein Strauß aus vielen Einzelaktien: bei jedem Depotbesuch wirst du überflutet mit neuen Informationen. Wer hat heute am besten performt? Welches Unternehmen zieht mein Depot seit ein paar Wochen komplett ins Minus? Du wirst überschüttet mit Informationen und du hast ein ungutes Gefühl, da du dir auf einmal zig Fragen stellst: verkaufe ich die schlechten Performer und kaufe stattdessen noch ein paar der guten Performer? Wann ist der richtige Zeitpunkt, diese oder jene Aktie zu verkaufen? Doch all diese Fragen regen lediglich dazu an, unnötige Entscheidungen zu treffen. Ein ETF ist aus Sicht der Psychologie ein Wunderwerk.

 

Ich hatte das Glück, dass ich mit 2019 ein super Jahr eingefahren habe. Dieser Vorsprung war ein extrem gutes Polster und federten die Verluste ab. Was aber mindestens genauso wichtig war: ich habe die Emotionen vom Geld getrennt. Man muss lernen, Gewinne und Verluste als gleichgültig anzusehen. Klar, man soll sich über gute Tage/Wochen an der Börse freuen dürfen. Man darf aber nie das Gefühl bekommen, dass man das Geld schon sein Eigen nennen darf. Schlechte Tage tun in der Folge umso stärker weh. Objektivität ist gefragt!

 

 

Mich hat es nochmal in meiner Meinung gestärkt, dass es absoluter Unsinn ist, wenn man auf die Meinung anderer Menschen hört (lediglich auf die Börse bezogen, selbstverständlich 😉). Nimm Abstand und mache dir dein eigenes Bild. Das Ziel ist, später so wenig Positionen wie möglich verkaufen zu müssen. In den sozialen Netzwerken hört man bei vielen Bloggern oft den Ausdruck „Frühjahrsputz“ – man verkauft also seine Depotleichen und schafft Pulver für Neues. Überlege dir ganz genau, ob und von wem du dir Rat holen wirst.

 

Gibt es die eine, richtige Strategie?

Meine Erkenntnisse und Gedankengänge zum Thema Strategie

Als ich im September 2018 meine ersten Aktien kaufte, spielte dabei wirklich alles eine Rolle – nur eine Strategie nicht. Begonnen habe ich mit TUI, darauf folgte Geely und schließlich noch ein paar Wasserstoff-Werte. Zuerst dachte ich mir, ich kann irgendein Muster in den Charts erkennen und somit einen baldigen Anstieg vorhersehen. Man kaufte nach Gefühl, hat viel zu oft in sein Depot geschaut und schließlich viel zu früh wieder verkauft. Unterm Strich hat sich nur mein Broker gefreut.

 

Das alles waren aber essentielle Erfahrungen und Fehler, die man keinesfalls missen möchte. Genau so verhält es sich auch bei (realisierten) Verlusten: niemand kann dir beschreiben, wie es sich denn anfühlt, Geld zu verlieren. Man merkt auf einmal, dass man sich schon immer über Kleinigkeiten den Kopf unnötig zerbrochen hat.

Soll ich nun 50€ ausgeben für einen entspannten Grillabend mit den Freunden? Wenn man dann mal den ersten schwierigen Tag an der Börse hinter sich hat und man rein rechnerisch mit dem verlorenen Geld gleich 5 solcher Grillabende hätte veranstalten können, ändert sich so langsam aber sicher der Blickwinkel. Man merkt schnell, dass Geld einfach nur extrem kurzlebig ist und keinerlei Bedeutung hat. Zeit ist das einzig Wertvolle. Je früher man das merkt, desto mehr hat man noch davon.

Diese Erfahrungen muss jeder für sich machen und hat auch noch nicht wirklich etwas mit dem Investieren zu tun. Man muss sich quasi erstmal „umpolen“ und verstehen, wie Geld wirklich funktioniert und wie die Finanzmärkte ticken.

 

Nach den ersten Spontankäufen am Aktienmarkt hat sich mein Depot dann stetig „bereinigt“. Die Anzahl der Werte ist gesunken und man kann nun neue Käufe sogar begründen 😀 Nach langer Recherche habe ich dann immer stärker auf ETFs gesetzt und bin ihnen bisher auch nicht von der Seite gewichen.

Das wichtigste ist, dass man Disziplin und einen langen Atem beweist. Die kurzfristigen Versuchungen können noch so groß sein – man muss sich und seiner Strategie selbst treu bleiben. Kaufe nie auf Empfehlung, sondern nur, wenn du selbst verglichen, dich informiert und die Entscheidung mit voller Überzeugung triffst. Und natürlich am wichtigsten: mit 100%iger Eigenverantwortung. Es ist nur dann ein guter Kauf, wenn du nicht den Drang verspürst, 10-mal am Tag dein Depot zu checken und auch nachts noch durchschlafen kannst. Bei allem anderen Zeug, was sonst noch in deinem Depot verweilt: weg damit.

 

 

Es kann keiner sagen, wie sich der Markt oder einzelne Segmente entwickeln. Es ist auch so sicher wie das Amen in der Kirche, dass sich der Aktienkurs nicht parallel zu den tatsächlichen Gewinnen entwickelt. Nur du selbst kannst für dich die beste Entscheidung treffen.

Genau in diesen Zeiten denke ich mir wieder besonders: im Endeffekt haben wir alle keine Ahnung. Es kann von einen Tag auf den anderen alles ganz anders sein. Was in den letzten 10 Jahren gut war, kann innerhalb ein paar Monaten völlig den Bach runter gehen. Da kann man vorher noch so ein gutes Risikomanagement betrieben haben. Hätte man sich jemals im Traum ausgemalt, dass die Lufthansa heute an so einem Punkt steht und stündlich die Millionen flöten gehen? Man hat vielleicht hier und da schon mal was von dem möglichen Problem einer Pandemie gehört, aber vorstellen konnte es sich trotzdem niemand. Selbst vor drei Monaten war eine solche Situation noch undenkbar.

Dies sollte man sich immer vor Augen führen. Im Gegenteil kann sich ein treuer Titel in deinem Depot seit Monaten und Jahren nur seitwärts bewegen bis die eine Woche kommt, welche die lange Wartezeit mehr als bezahlt macht. Es kommt nur darauf an, mit welcher Einstellung du dir den Titel ins Depot gelegt hast.

 

Was die finanzielle Freiheit so begehrlich macht

Meine Sichtweise auf das perspektivische Ziel

Im Endeffekt kommt es im Leben ja nur auf die Dinge an, welche man selber erschaffen hat. Nur das wirklich selbst und allein Erschaffene und Erreichte gewinnt erst an persönlichen Wert und gibt uns Anerkennung, dass wir etwas auf die Reihe bekommen haben. Es ist also auch eine Art Quelle von persönlicher Selbstbestätigung. Dieses Gefühl ist wichtig und verleiht uns Motivation für alle anderen Lebensbereiche.

Es ist egal, von welcher Ebene man anfangs startet – jeder hat seine persönliche Ausgangsposition. Jeder hat es selbst in der Hand und ist für seine Erfolge und Misserfolge verantwortlich. Es ist wichtig, dass man sich Ziele setzt und diese permanent versucht anzusteuern. Ziele solcher Art kann man nicht pauschal beziffern/bezeichnen und sind höchst individuell. Es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, wie diese Ziele konkret aussehen. Der eine ist mit 10.000, ein anderer mit 100.000 und wieder ein anderer erst ab 1 Mio. Euro auf seinem Konto zufrieden mit sich selbst. Es sind nur Zahlen, welche mit individuellen Emotionen verknüpft werden. Das Tolle ist, dass man nur sich selbst etwas beweisen muss und dich die Meinung anderer nicht zu interessieren braucht. Denn am Ende des Tages ist nur von Relevanz, welche Emotionen wir bei unseren (Teil-)Erfolgen verspüren. Dieses Gefühl kann außer uns niemand sonst nachempfinden oder verstehen.

Wir merken: Geld ist nicht gleich Geld. Jeder hat andere Erwartungen. Zum Schluss zählt nur, ob wir unsere Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen.

 

 

Und exakt dieses Phänomen tritt auch bei dem Kurs auf die finanzielle Freiheit auf. Man setzt sich Ziele mit dem Grundgedanken, dass man etwas Besseres von seinem Leben erwartet, als bis zu den letzten Tagen auf regelmäßige Geldströme von extern angewiesen zu sein. Man hat keine Lust, immer mit den Sorgen leben zu müssen, dass es irgendwann evtl. nicht mehr reichen könnte und man demzufolge emotional nicht in Ruhe gelassen wird. Man will seine Existenz nicht von Entscheidungen Dritter (Staat, Arbeitgeber, etc.) abhängig machen und selbstbestimmt durchs Leben gehen. Man will sich seine begrenzte Zeit selbst einteilen können und nur mit solchen Aktivitäten vertreiben, in welchen wir einen Sinn sehen und die uns Spaß machen. Zu guter Letzt wollen wir uns die Leute selbst aussuchen, mit welchen wir unsere Zeit teilen und die Orte auserwählen, an denen wir uns sicher und angekommen fühlen.

 

Doch diese Ansprüche sind nicht gerade tief gegriffen und verlangen besondere Randbedingungen. Man muss gewillt sein, Außergewöhnliches zu leisten, um Außergewöhnliches erlangen zu können.

Der Leitsatz auch hier (wie bei allem im Leben): der Einsatz macht den Unterschied.

 

Moral beim Geld verdienen

Geld verdienen um jeden Preis?

Das liebe Geld wird immer eine Rolle spielen – bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Die einen profilieren sich durch ein großes Vermögen und befinden sich sogar in einer Sucht nach ständigen Gehaltssteigerungen. Die anderen stört es nicht, grad so über die Runden zu kommen und setzen stattdessen deren Prioritäten woanders.

Egal, welchen Ansatz man verfolgt (bzw. wie „geil“ man auf Geld ist) – man sollte mit seinem Gewissen immer im Reinen sein und sich vergewissern, dass es nicht auf Lasten anderer geschieht.

 

 

Grund für diesen Artikel ist ein kürzliches Gespräch mit einem Honorarberater. Er berät Kollegen und Freunde bei deren Geldanlage und kassiert im Gegenzug eine saftige Provision bei erfolgreicher Beratung. Soweit so gut: doch für welche Themen berät er? Überspitzt gesagt: er erzählt den Mandanten, was ein Zinseszinseffekt ist und gibt Ratschläge für die richtigen ETFs je nach Risikoaffinität. Ehrlich? Und damit seinen Lebensunterhalt (und darüber hinaus…) finanzieren? Jeder, der sich 3 kurze Videos von Finanzfluss zu diesen Themen ansieht, ist auf demselben Wissensstand wie nach einer solchen Beratung.

Nun aber noch zu den klassischen Provisionsberatern: wie bereits in einem anderen Artikel erwähnt, verkaufen diese neben der Beratung vor allem Finanzprodukte auf Provisionsbasis. Und hier beginnt der Spaß erst recht: wobei bei der oben genannten Honorarberatung noch auf günstige passive Investmentfonds verwiesen wird, stehen bei den Provisionsberatern die teuren, aktiv gemanagten Fonds im Fokus. Man verkauft also, obwohl man als hoffentlich kompetenter Berater eigentlich die Fakten und langfristigen Unterschiede kennen sollte, die teuren und provisionslastigen Produkte an nahestehende Freunde und Kollegen. So etwas nenne ich eine mit gutem Gewissen betriebene Abzocke.

Was ich letztlich damit sagen will: Geld ist wichtig und man benötigt es um leben zu können, aber sobald man die persönliche Gier über das Ergehen eines unwissenden Bekannten stellt, hört sich der Spaß auf. Solche Leute haben nach ein paar Jahren vielleicht ein gut gefülltes Bankkonto, aber die Moral und die ehemaligen Freunde und Bekannten sind irgendwo auf der Strecke geblieben.

 

 

Ähnlich sehe ich das auch bei vielen Blogs im Internet. Oft wird einfach nur eine eigene Webseite erstellt, um bei 3 Aufrufen pro Tag direkt das Affiliate-Programm anlaufen zu lassen. Auch in meiner Facebook-Gruppe für Frugalisten findet man jeden Tag zahlreiche Beiträge zur Genehmigung, die bei genauerer Betrachtung alle nur das eine Ziel haben: Selbstbereicherung. Ohne Rücksicht auf die wirklichen Interessen der Community und ohne jeden Skrupel wird mit jeder möglichen Taktik versucht, das mit viel Fleiß von anderen Leuten Geschaffene auszunutzen, um für sich selbst Profit daraus zu schlagen – unbegrenzter Egoismus, soweit das Auge reicht.