Performance März 2020

Corona beschäftigt uns weiterhin – doch kommt der große Crash erst noch?

Nach dem Februar legte der März nochmal eine Schippe drauf. Der Monat war geprägt von erneut schweren Verlusten an den Börsen. Die wirtschaftlichen Verluste durch Corona kommen mehr und mehr zum Vorschein. Zudem ist der weitere Verlauf der Infektionszahlen und der Todesfälle nicht vorherzusagen. Das öffentliche Leben wurde auf ein Minimum heruntergefahren. Auch in den Vereinigten Staaten ist der Virus nun endgültig angekommen und richtet einen bisher nicht einschätzbaren Schaden an. Ob diese Aussicht bereits in den derzeitigen Kursen und Indizes enthalten ist, ist wohl anzuzweifeln.

All diese Tatsachen sorgen für eine ungewisse Zukunft und sind der Grund für eine unangenehme Stimmung an den Aktienmärkten. Diese Turbulenzen durfte auch ich erneut in meinem Depot erleben:

 

 

März 2020

Trotz der teilweise starken Verluste kann ich aber im Vergleich sogar eine solide Performance vorweisen. Besonders die zweite Monatshälfte verleitete mein Depot zu einem guten Anstieg. Ich bin in Summe sehr zufrieden. Besonders der Online-Markt und die Informationstechnologien gehen bisher als klare Gewinner aus der Krise. Smarte Ideen sind nun gefragt und die weltweite Digitalisierung wird stärker denn je angetrieben.

 

In der nächsten Woche folgt die komplette Übersicht des ersten Quartals. Dieses war ja geprägt von einigen schweren Down-Phasen und geht in die Geschichte als schlechtestes Anfangsquartal ein.

Wie seht ihr die Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten? Dürfen wir uns auf weitere, noch schwerere Verluste einstellen?

 

Autor: Jonas Rosenberger

Jonas Rosenberger ist 2000 in Passau geboren. Er besuchte das Gymnasium Untergriesbach und begann anschließend sein duales Studium in Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Mannheim. Seit 2018 beschäftigt er sich mit dem Aktienmarkt und schreibt regelmäßig Artikel zu Finanzthemen und dem Frugalismus.

2 Gedanken zu „Performance März 2020“

  1. Die Frage ist genauso schwierig zu beantworten, wie die Börsenkurse der nächsten 12 Monate 😉

    Meiner Einschätzung nach ist im Bestcase in ein paar Wochen wieder ein Großteil der Wirtschaft wieder angelaufen mit ganz klaren Beschränkungen zur weiteren Risikominimierung der möglichen Ansteckungen. Sollten Corona-Cluster entstehen werden diese Regionen möglichst hermetisch abgeschirmt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. In diesem Szenario rechne ich mit einer weiter sehr volatilen Börse, da jede Einschränkung auch wieder Unsicherheiten für die Märkte bedeuten…

    Im Worst-Case treten nach einer Lockerung des Shutdown immer wieder Wellen der starken Ausbreitung auf und damit einhergehend immer wieder auch ein wieder Runterfahren der Wirtschaft. Da ein Impfstoff und ein Medikament nicht vor 2021 marktreif sein wird, wäre dieses Szenario das reinste Gift für die Wirtschaft mit nicht abschätzbaren Folgen für die Börse. Selbst die spanische Grippe 1918 kann nicht herangezogen werden… die Welt ist nicht mehr dieselbe. Wir sind viel stärker vernetzt und daher auch abhängig von frei zugängliche Märkte. Unsicherheit schürt Ängste und Angst an der Börse….wir können nur ahnen, was das bedeuten würde – von den Auswirkungen auf die Verbraucherpreise ganz zu schweigen…

    Wollen wir einfach hoffen, dass die Vernunft siegt und trotz weiter massiven Einschränkungen zu unseren sonstigen Gewohnheiten, eine Verschlimmerung ausbleibt und das Virus mehr oder weniger beherrschbar bleibt.

    1. Hallo Stephan,
      gute und realistische Einschätzung, danke dir!
      Die Verluste werden immens sein, so oder so. Einen solchen Shutdown gab es noch nicht und die Auswirkungen können von Niemandem abgeschätzt werden.
      Auch wenn die Produktion bald wieder hochgefahren wird, werden neue Investitionen aufgrund der unsicheren Lage noch länger ausbleiben und die Auftragsbestände im Allgemeinen sinken lassen. Wie stark der Schlag des Rattenschwanzes ausfallen wird, bleibt ungewiss 🙂

      Beste Grüße und bleib gesund,
      Jonas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.