Wie investiert man am besten 1.000 Euro?


Und schon wieder ist die Zeit für einen neuen Beitrag gekommen! Morgen, am 27.04.2019, kommt nämlich ein neues Video darüber, wie man denn am besten 1.000 Euro investieren sollte. Wichtig: Keine Anlageberatung oder Sonstiges - spiegelt lediglich meine Sichtweise wider. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht könnt ihr ja daraus was Hilfreiches für euch mitnehmen!


Zwar nehmen wir jetzt einfach mal an, dass wie aus heiterem Himmel 1.000 € geschenkt bekommen und uns nun überlegen, was wir damit am besten anfangen sollen. Hier können sich die individuellen Entscheidungen natürlich sehr stark unterscheiden - je nachdem wie momentan dein finanzielles Fundament ausschaut. 

Wenn mir jemand die Frage stellen würde, dann würde ich ganz einfach sagen, dass er es klug in ein gut diversifiziertes ETF Portfolio stecken sollte. Darüber habe ich auch schon ein Video auf meinen Kanal hochgeladen - dort zeige ich, wie man den für sich passenden ETF finden kann. 

Das ist aber wie gesagt sehr davon abhängig, wie man bisher gespart und investiert hat. Aber gehe ich nun mit einem anderen Ansatz an die Sache ran: Zuallererst sollte man immer sicherstellen, dass man auch in potentiellen Notzeiten genügend Geld für die Überbrückung zur Seite gelegt hat. Diese Situationen können ganz unterschiedlich ausfallen, je nach Art und Maß. Es kann beispielsweise passieren, dass von einem Tag auf den anderen auf einmal die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto nicht mehr so läuft wie es sollte. Es können aber auch unvorhergesehene Unfälle eintreten, wodurch man letztlich arbeitsunfähig werden könnte. In solchen Situationen ist es dann wichtig, dass man nicht sofort auf das Geld aus dem Vermögensaufbau zurückgreifen muss. Auf der anderen Seite sollte man aber auch vermeiden, kurzfristige Verbindlichkeiten bei der Bank einzugehen - in Form von Dispokrediten. Diese sind nämlich sehr teuer und sollten in jedem Falle vermieden werden. Was wir also nun daraus ableiten können, ist, dass wir ein kleines Notpolster immer und überall zur Verfügung haben sollten. Bei diesem Geld ist es auch nicht wichtig, welche Rendite es in Form von Zinsen abwirft. Hier ist in jedem Falle ein Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Wie hoch dieser Notgroschen bei dir ausfällt, ist immer ganz davon abhängig, welchen Lebensstandard du lebst oder ob du eine Familie zu ernähren hast. Bei allein lebenden Menschen sollte immer ein Richtwert von ca. 3 bis 4 Monatsgehälter eingeplant werden. So könnten dann nämlich auch Geldengpässe ohne Probleme überwunden werden. 

Wäre dieser Schritt gemacht, geht es nun ans Sparen bzw. ans Investieren. Von welchen Faktoren der Vermögensaufbau abhängt bzw. welche Fehler man dabei vermeiden sollte, habe ich bereits in einem anderen Video schon näher ausgeführt. Zunächst sollte man sich hier darüber Gedanken machen, wie viel Geld man denn monatlich nach Abzug aller Fixkosten für das Investieren entbehren könnte. Es ist zwar schön, wenn man hin und wieder größere Einzelbeträge, wie beispielsweise hier die € 1.000, zum Investieren parat hat, jedoch sollte für den nachhaltigen Vermögensaufbau eine möglichst monatliche Sparsumme festgelegt werden. Wie vorher schon erwähnt, sollte nun beispielsweise in ein breit diversifiziertes ETF Portfolio regelmäßig eingezahlt werden. Denn so kann man zugleich nahezu alle Aktienmärkte weltweit abdecken und man kann sein Risiko bestmöglich verteilen. Zur Diversifikation hab ich bereits auch schon ein Video gemacht - falls du auf der Suche nach einer richtigen Erklärung dazu bist. Auch die sehr geringen Gebühren bei ETFs sind hierbei einzuführen. Lediglich bei Einzelkäufen, wie hier bei uns die einmaligen 1.000 €, fallen die normalen Kauf-Gebühren des Brokers an. Das kann bei verteilten monatlichen Einzahlungen, wie bei einem Sparplan, umgangen werden. Zudem würde man bei regelmäßigen Einzahlungen auch vom Cost-Average-Effekt profitieren. Abschließend ist also zu sagen, dass man mit ETFs sehr gut passiv investieren kann - was ja auch vorrangig unser ziel sein sollte. Bei einem Gegenbeispiel gibt es nämlich auch das aktive Investieren. Hierbei würde man sich aktiv am Aktienmarkt beteiligen, indem man den momentanen Kapitalmarkt analysiert, sich die seiner Meinung nach besten Titel raussucht und anschließend kurz- bis mittelfristig in diese sein Geld anlegt. Eine solche Art des Investierens kann natürlich auch sehr lohnenswert sein, jedoch Bedarf es sehr viel Fachwissen und Zeitaufwendungen. Des Weiteren ist hier auch das Risiko um einiges höher.  

Abschließend können wir also sagen, dass wir mit € 1.000 durchaus eine gute Basis für unseren Vermögensaufbau bilden können. Jedoch wird man diesem Geld auch in 50 Jahren noch kein Millionär sein. Viel wichtiger ist es an dieser Stelle, den Vermögensaufbau konstant weiterzuführen, indem man regelmäßige, im besten Falle monatliche Einzahlungen, mit einem Sparplan tätigt. 


Es freut mich sehr, wenn du bis hierhin durchgehalten hast und hoffentlich sieht man sich bei einem nächsten Artikel oder Video wieder! Ein schöner Tag sei gewünscht, nehmt das Leben nicht so hart und arbeitet nicht nur wegen des Geldes - dafür ist unsere Zeit viel zu schade!

Mit grandiosen Grüßen

Jonas Rosenberger