5 Fehler auf dem Weg zur finanziellen Freiheit!


Am vergangenen Samstag, dem 20.04.2019, habe ich auf meinem Kanal ein neues Video über das o.g. Thema hochgeladen. In diesem Beitrag rekapituliere ich alles Wichtige aus diesem Video und hoffe, dass ihr keine dieser folgenden Fehler begeht bzw. schon begangen habt. Viel Spaß beim Lesen! 

Kommen wir auch gleich zum ersten Punkt. In den allermeisten Fällen, wenn man keine richtige persönliche Finanzstruktur besitzt, ist der Fehler, dass man sich bisher zu wenig mit dem Thema Finanzen beschäftigt hat. Man hat vielleicht jahrelang auf das Wissen von Beratern gesetzt und hat so andere beauftragt, sein Geld möglichst optimal einzusetzen. Jedoch liegt genau hier der größte Fehler. Jeder sollte seine Finanzen selbst in die Hand nehmen und sich das nötige Wissen über Finanzprodukte und Anlageformen aneignen. Hinzu kommt noch, dass viele Menschen keine richtigen Ziele besitzen. Sie haben vor zig Jahren verschiedenste Verträge und Sparpläne angelegt, wissen jedoch gar nicht genau, wie sich diese Investitionen auf Dauer entwickeln. Wenn man hier beginnen würde und und man sich die alten Verträge mal ganz genau anschaut bzw. mit alternativen Geldanlagen vergleicht, könnte gleich ein viel anderes Ergebnis erzielt werden. Sehr fördernd wären hier auch verschiedenste Zielsetzungen, beispielsweise Steigerungen der monatlichen Sparsummen oder das Eröffnen eines Depots, verbunden mit dem Kauf diverser Einzelaktien.

Im zweiten Punkt führe ich die oftmals zu geringe Sparquote an. Denn diese ist gemeinsam mit dem Zinssatz der größte Hebel im Vermögensaufbau. Es bringt dir nämlich nichts, wenn beispielsweise der Kurs einer Aktie pro Jahr um 15 Prozent steigt, sich jedoch nichts an deiner Anlagesumme ändert. Man sollte eben ganz besonders darauf achten, monatlich einzuzahlen, da man so bestmöglich den Cost-Average-Effekt ausnutzen kann. Hingegen mit größeren Einmalzahlungen kann schnell ein großes Risiko eingegangen werden. Natürlich hängt die Sparquote auch von deinen angestrebten finanziellen Zielen ab. Auf der anderen Seite kann natürlich eine Single Person ohne Familie viel mehr monatlich zurücklegen als beispielsweise eine 4-Kopf-Familie. Die Sparquote sollte aber möglichst nie kleiner als 10 Prozent des Nettomonatseinkommens sein. Sparquoten bis zu 30 Prozent oder darüber sind natürlich auf der einen Seite schwer zu erreichen, aber würden dem Vermögensaufbau extrem gut tun, da der Zinseszinseffekt sich potenziell weiterentwickelt.

Im dritten Punkt behandle ich die oft ausstehenden Einkommenssteigerungen. Wie ich im vorherigen Punkt schon ausgeführt hatte, ist die Sparquote ein essentieller Faktor beim Vermögensaufbau. Diese kann jedoch im Umkehrschluss nur steigen, wenn eine Einkommenssteigerung ansteht. Viele Menschen versuchen es nahezu erst gar nicht, ein höheres Gehalt auszuhandeln. Um schneller die Einkommensleiter hochzuklettern, kann aber auch ein Unternehmenswechsel hilfreich sein. Wenn man nach persönlicher Entfaltung strebt, sollte man vielleicht über die Gründung des eigenen Unternehmens nachdenken. Wenn man dann eine Einkommenssteigerung erreicht hat, ist es wichtig, dass man vielleicht 50 Prozent oder sogar mehr von der Erhöhung monatlich in den Sparplan einzahlt. 

Fehler Nr. 4 handelt davon, dass man mit steigendem Gehalt auch seine Ansprüche nach oben entwickelt. So kommt es dann oft dazu, dass man sich bei Einkommenssteigerungen oder auch bei Sonderzahlungen oft größere Dinge gönnt und somit kurzfristig seinen Lebensstandard nach oben schraubt. Hierbei ist es wichtig, dass man sich langfristig keine Kosten ans Bein bindet, denn so macht man sich von den neu erworbenen Sachen direkt abhängig. Als Student sollte man beispielsweise auch davon profitieren, wenn man den niedrigeren Lebensstandard, den man aus dem Studium gewöhnt war, noch mit ins Berufsleben übernimmt. Denn so kann man den immensen Einkommensunterschied direkt für sich nutzen und sich so schon ein stabiles Fundament für die finanzielle Zukunft aufstellen.

Als fünften und zugleich letzten Punkt führe ich Kredite an. Bei Krediten kommt es natürlich immer darauf an, für welchen Zweck man diese aufnimmt. Man kann beispielsweise auch Bildungskredite oder Ähnliche aufnehmen, welche keinesfalls schlecht sind. Von der Rede sind hier Konsumkredite, welche entstehen, wenn man über seinen eigentlichen Standard lebt. Zu erwähnen sind hierbei auch teure Dispokredite, welche mit sofortiger Gültigkeit entstehen, sobald man mit seinem Girokonto ins Minus rutscht. Solche kurzfristigen Verbindlichkeiten sind sehr teuer und in jedem Falle zu vermeiden. So gilt es beim Vermögensaufbau erstmal eine sichere Notreserve für unangekündigte Engpässe anzuhäufen, bevor man sich über die monatliche Einzahlung in langfristige Sparpläne Gedanken macht.  


Es freut mich sehr, wenn du bis hierhin durchgehalten hast und hoffentlich sieht man sich bei einem nächsten Artikel oder Video wieder! Ein schöner Tag sei gewünscht, nehmt das Leben nicht so hart und arbeitet nicht nur wegen des Geldes - dafür ist unsere Zeit viel zu schade!

Mit grandiosen Grüßen

Jonas Rosenberger